Evengelische Kirchengemeinde Elberfeld-Südstadt
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Johanneskirche

Die Johan­nes­kirche am Rande des idyl­lischen Von-der-Heydt-Parks ist neben der Christus­kirche eine der bei­den Predigt­stät­ten der Evangelischen Kir­chen­ge­meinde in der Elberfelder Süd­stadt.
Johanneskirche
Johanneskirche
Sie wurde 1948/49 als eine „Not­kirche“ erbaut. Ge­schenkt wurde sie der Ge­meinde vom Lutherischen Weltbund durch Vermitt­lung des Evangelischen Hilfswerkes in Deutsch­land. Die Bau­abteilung dieses kirchlichen Nach­kriegsaufbaupro­gramms stand unter der Leitung des Architekten Otto Bart­ning. Er konstruierte einen Kir­chentyp, der in relativ kurzer Zeit an 50 Orten in Deutschland erbaut werden konnte. Serienmäßig wur­den die tra­genden Teile herge­stellt. Die Ge­meinde vor Ort musste für Aufbau und Einrichtung sorgen.
„Im Friedenshain“ erfolgten der erste Spatenstich am 12.8.48, die Grund­steinlegung am 18.9.48 und die Weihe durch Präses Held am ersten Ostertag 1949 vor einer tau­sendköpfigen Fest­gemeinde.
Den Namen der Kirche schlug Pfar­rer Dr. Bröcking in Anspielung auf den Lieblingsjünger Johannes in Bezug auf die Nachbarschaft zur Christuskir­che vor (Johannes 13,23).
Anfang der 60er Jahre wurden bunte Schei­ben ins Fens­terband einge­setzt, die nach Mo­tiven des Johan­nesevangeli­ums und der Offenba­rung des Johannes ges­taltet wurden.
Am Erntedanktag 1967 wurde nach einjähri­ger Bauzeit ein An­bau als „Ju­gend- und Ge­meinde­zentrum“ einge­weiht.
Innenraum der Johanneskirche
Johanneskirche
Die Johan­neskirche ist bewusst als Versamm­lungsraum ohne Seiten­schiffe ges­taltet. Die braunen Holz­bin­der und das Halb­rund des Chor­raums führen die Blicke der versammelten Gemeinde nach vorne auf die auf dem Altar lie­gende Bibel.
St. Hedwig von außen
St. Hedwig
Früh schon wehte auf den Südhöhen ein ökumenischer Geist. Mit der Aus­gabe Januar 1974 liegt bereits ein ökumenischer Ge­meindebrief mit der katho­lischen Ge­meinde St. Hed­wig auf der ande­ren Seite des Parks vor.
Damals wie heute gibt es zahlreiche öku­menische Akti­vitäten in herzli­cher geschwis­terlicher Verbun­denheit. Das Erreichte wurde gefestigt und ver­bind­lich rechtlich ver­ankert mit einer Partner­schaftsvereinbarung.
Gerson Monhof